Samstag, 21. Dezember 2013

Geschlechtsverkehr nach operativer Prostata Entfernung

Geschlechtsverkehr nach operativer Prostata Entfernung


Nach der radikalen Prostataektomie, je nach Tumorausdehnung und Operationstechnik 20 bis 80 % der Männern haben keine Erektion mehr.

Dänische Forscher haben die Störungen der Sexualfunktion nach radikaler Prostataentfernung untersucht und aufgelistet:

  • Orgasmus-assoziierte Inkontinenz,
  • unwillkürlicher Urinabgang bei sexueller Stimulation,
  • verändertes Orgasmusempfinden,
  • schmerzhafter Höhepunkt,
  • Penisverkürzung und -deformation.

Mehr darüber auf => die-Prostata.com

Sonntag, 24. November 2013

Chemotherapie bei Prostatakrebs

Chemotherapie bei Prostatakrebs


Die Chemotherapie kommt zum Einsatz beim fortgeschrittenen und metastasierten Prostatakrebs, der auf eine Hormonbehandlung nicht anspricht.

Sie wirkt auf die Zellteilung und Wachstum von Zellen in dem ganzen Körper und löst so den Tod von Tumorzellen aus. Sie greift auch die gesunden Zellen an.
Sie ist in der Lage Beschwerden zu lindern und das Leben mit dem Tumor zu verlängern.

Die Medikamente für die Chemotherapie nennt man Zytostatika, die vor allem auf die sich schnell vermehrenden Tumorzellen wirken.
Auch andere Zellen, wie z.B. blutbildende Zellen des Knochenmarks, Haarwurzelzellen, Zellen der Schleimhäute die sich häufig teilen, werden von Zytostatika angegriffen.

 Die typischen Nebenwirkungen sind Übelkeit, Erbrechen, Haarausfall, Schleimhautentzündungen, Blutbildveränderungen, Anämie, Appetitlosigkeit, Gewichtsverlust. Herzschwäche, Nierenschaden.



Weiter lesen in Prostatakrebs Ratgeber  =>  Chemotherapie bei Prostatakrebs


Dienstag, 13. August 2013

Konsens über PSA-Test für Prostatakrebs Früherkennung

Konsens über PSA-Test für Prostatakrebs Früherkennung

Große Diskussion und Konsens über PSA-Test für Prostatakrebs Früherkennung  während  Prostate Cancer World Congress, Melbourne, 7-10th August 2013

Die wichtigsten Punkte sind wie folgt:
  • Bei den Männern im Alter von 50-69, gibt es Beweise dafür, dass der PSA-Test das Risiko für einen metastasierenden Prostatakrebs um bis zu 30 Prozent sinkt und das Sterberisiko wegen Prostatakrebserkrankung um bis zu 21 Prozent sinkt.
  • für Prostatakrebs Diagnoseuntersuchung muss von PSA-Test  während der Behandlung  oder aktiver Überwachung abgekoppelt werden.  
  • PSA-Tests soll als Teil eines multivariaten Ansatzes zur Prostatakrebs-Früherkennung betrachtet werden, einschließlich digitale rektale Untersuchung, Prostata-Volumen, Familiengeschichte, Ethnie und andere Risikofaktoren.
  • Baseline PSA-Test für Männer in den 40ern ist nützlich für die Vorhersage für das Risiko für den zukünftigen Prostata-Krebs, insbesondere für diejenigen, deren PSA-Wert sich nah an den altersabhängigen Schwellenwerte für das Gesamt-PSA befindet.
  • Älteren Männern bei guter Gesundheit und einer Lebenserwartung von mehr als 10 Jahren sollte der PSA-Test auf der Grundlage ihres Alters verweigert werden. Nur ein kleiner Teil der älteren Männer könnte bei diagnostizierten einer aggressiveren Form von Prostatakrebs profitieren werden.  Als ältere Männer sind hier Männer über 70 Jahre gemeint.
Weiterlesen:   konsens-über-psa-test-prostatakrebs-frueherkennung

Sonntag, 14. Juli 2013

Bicalutamid und Prostatakrebs

Wirkung von Bicalutamid bei Prostatakrebs, Nebenwirkungen 



Bicalutamid bindet an Androgenrezeptoren, verhindert Effekte der Androgene und hemmt das hormonabhängige Tumorwachstum bei Prostatakrebs.

Dosierung Bicalutamid ist verschreibungspflichtig und darf nur auf ärztliche Anweisung angewendet werden.

Das Arzneimittel wird einmal täglich unabhängig von den Mahlzeiten eingenommen. Zu den häufigsten unerwünschten Wirkungen gehören eine Vergrösserung der Brustdrüse, Berührungsempfindlichkeit der Brust, Hitzewallungen, Verstopfung, Schmerzen und Schwäche.

Ausfürlich über Bicalutamid,  Wirkung Nebenwirkungen   : => Bicalutamid-Casodex

Prostatakrebs Risiko durch Fischöl- Kapseln mit Omega- 3- Fettsäuren

Prostatakrebs Risiko  durch Fischöl- Kapseln mit Omega- 3- Fettsäuren 



Das Essen von fettigem Fisch oder Fischöl- Kapseln mit Omega- 3- Fettsäuren kann das Risiko an Prostatakrebs zu erkranken, beträchtlich erhöhen.

Zu dieser überraschenden Entdeckung sind Forscher von Hutchinson Cancer Research Center in Seattle gekommen, im Rahmen einer Studie: Demnach haben Männer mit den höchsten Omega- 3-Fettsäure- Konzentration im Blut ein bis zu 71 Prozent höheres Risiko, an Prostatakrebs zu erkranken.

Weiterlesen: Fischöl Risiko

Mittwoch, 26. Juni 2013

Entdeckte Ursache für Prostatakrebs bei jüngeren Männern

Ursache für Prostatakrebs bei jüngeren Männern 


Mediziner sind den Entstehungsmechanismen von Prostatakrebs bei jungen Männern auf die Spur gekommen.

Das deutsche Forscherteam um Joachim Weischenfeldt vom European Molecular Biology Laboratory (EMBL) in Heidelberg entdeckte einen genetischen Mechanismus, der bei der Entwicklung dieser Krebsform im frühen Alter eine wichtige Rolle spielt.

Die Wissenschaftler fanden heraus, dass ein Rezeptor, der das Sexualhormon Testosteron bindet, in den Tumoren der jungen Patienten sehr aktiv ist. Dies verändere mehrere Gene, die die Entstehung und das Wachstum von Krebs begünstigen.

Weiterlesen  => Prostatakrebs junge Männer

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Dienstag, 25. Juni 2013

Enzalutamid (Xtandi) in EU zugelassen, Prostatakrebs

die Europäische Kommission  (EC) hat die Marktzullassung für XTANDI ™ (Enzalutamide) bewilligt, zur Behandlung von Männern mit forteschreitenden metastasiertem kastrationsresistentem Prostatakrebs, während oder nach einer Docetaxel-basierten Chemotherapie.


Mehr über Enzalutamid =>  Enzalutamid, Xtandi

Montag, 6. Mai 2013

Harninkontinenz nach der radikalen Prostata Entfernung

Inkontinenz nach der radikalen Entfernung der Prostata variiert je nach OP-Methode und Erfahrung des Operateurs.

Inkontinenz, Harninkontinenz In vielen Fällen bessern sich die Beschwerden mit Beckenbodentraining oder Medikamenten wieder. Bei etwa 10 Prozent der Operierten bleibt die Inkontinenz jedoch dauerhaft bestehen. Das Problem den Urin nicht mehr halten zu können, ist unterschiedlich stark ausgeprägt und reicht vom leichten Urinverlust und Tragen von Vorlagen bis hin zur dauerhaften Verwendung von Windeln.
In jedem Fall wird  die Lebensqualität der Betroffenen erheblich beeinträchtigt.

Hilfsmittel bei Harninkontinenz

Aufsaugende Inkontinenzhilfsmittel: Inkontinenzslips, -einlagen, -unterlagen

Ableitende Inkontinenzhilfsmittel: Kondomurinalsysteme, Katheter

Dauerkatheter zur Versorgung von Inkontinenten sind nur als Ausnahmelösungen anzusehen.

Ein Dauerkatheter leitet den Urin direkt aus der Blase in einen Beutel und muss nur einmal in der Woche gewechselt werden.

Der suprapubische Blasenkatheter dient in erster Linie der dauerhaften Harnableitung.
Transurethralen Blasenkatheter wird  durch die Bauchdecke oberhalb des Schambeines in die Harnblase eingebracht.


Zur Urinableitung bei Männern eignen sich Kondom-Urinal-Systeme, die mittels spezieller Kondom-Urinale den Urin auffangen, ihn über Schlauchverbindungen ableiten und in Urinauffangbeuteln speichern.
Ein Kondom-Urinale wird aus vergleichsweise dickem Gummi hergestellt, das am unteren Ende geöffnet ist und in einen etwa sechs Zentimeter langen Schlauch ausläuft. An dieses System, das täglich gewechselt werden muss, wird ein Urinbeutel angebracht. Das Kondomurinalsystem schont die Haut, da der oft sehr konzentrierte Urin nicht mit Gesäß und Hoden in Berührung kommt. Auch dringt noch weniger Geruch nach draußen als bei den Einlagen. Manchem Patienten bereitet allerdings die Befestigung des Urinals Probleme.

Konservative Verfahren Harninkontinenz

Beckenbodentraining

Biofeedback bei Harn Inkontinenz

Elektrostimulation bei Urin Inkontinenz

Verhaltenstraining

 

Operative Therapie der männlichen Harninkontinenz

Der artifizielle Sphinkter

 Pro Act System

Bänder gegen Harn Inkontinenz

AMS-Advance

Adjustierbares Schlingensystem (Argus T)

Adjustierbares Schlingensystem (ATOMS)

mehr und genauer  über  Harninkontinenz nach der Prostata OP finden Sie hier: => Harninkontinenz


Dienstag, 30. April 2013

Enzalutamid Zulassung Empfehlung, Prostatakrebs Behandlung

Enzalutamid Empfehlung, Prostatakrebs Behandlung

Empfehlung für Zulassung von Enzalutamid (Xtandi), MDV3100 zur Behandlung von Prostatakrebs wenn Erkrankung während oder nach Chemotherapie fortschreitet

Das Unternehmen Astellas informiert, dass der Ausschuss für Humanarzneimittel (CHMP) der Europäischen Arzneimittelagentur (EMA) hat die Zulassung von Enzalutamid (Xtandi®) zur Behandlung von Männern mit metastasiertem kastrationsresistentem Prostatakarzinom empfohlen, wenn deren Erkrankung während oder nach Docetaxel-Therapie (Chemotherapie) fortschreitet.

Weiterlesen: Enzalutamid Empfehlung, Prostatakrebs Behandlung

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Montag, 29. April 2013

Prostatakrebs und Immuntherapie, T-Zellen

Immuntherapie bei Prostatakrebs, T-Zellen


Wenn sich aggressive Tumoren entwickeln, dann ist mit der körpereigenen Immunantwort etwas schief gelaufen: Die Tumorzellen haben es geschafft, sich den vielfältigen Abwehrmechanismen des Immunsystems zu entziehen. Eine Strategie ist daher, das Immunsystem wieder in die Lage zu versetzen, den Krebs selbst besser zu bekämpfen. Das Immunsystem ist in der Lage Krebs zu kontrollieren oder sogar zu beseitigen. In Zukunft werde „die Immuntherapie das beste Standbein der Onkologie sein“, bis dahin blieben angesichts der Komplexität des Systems sowie der Flexibilität von Krebszellen noch zahlreiche Fragen offen.

Aktuelle Studien zeigen, dass Immuntherapie auch beim fortgeschrittenen Prostatakrebs wirksam sein kann. Die beiden bisher entwickelten Medikamente wirken unterschiedlich. In Deutschland ist die Immuntherapie beim Prostatakrebs bisher nicht zugelassen.

    Sipuleucel-T funktioniert wie ein Impfstoff (Vakzine). Den Patienten wurden zunächst Leukozyten  mittels Leukapherese wie bei einer Blutwäsche entnommen. Diese weißen Blutkörperchen wurden im Labor mit einem gentechnisch hergestellten Eiweiß aus saurer Prostataphosphatase und Granulozyten Makrophagen Kolonie – stimulierendem Faktor (GM-CSF) stimuliert. Der Patient erhielt dann drei Transfusionen mit diesen stimulierten Leukozyten im Abstand von 2 Wochen. Durch die Immuntherapie verlängerte sich die Überlebenszeit der Patienten um 4,1 Monate. Hauptnebenwirkungen waren Schüttelfrost und Kopfschmerzen.
    PROSTVAC-VF funktioniert wird gentechnisch hergestellt. Es enthält das Prostata-spezifische Antigen PSA und drei stimulierende Moleküle. Das Medikament wird zusammen mit GM-CSF siebenmal im Abstand von 2 bzw. 4 Wochen unter die Haut gespritzt. Bisher wurde PROSTVAC-VF nur in einer kleineren Studie getestet.  Ergebnisse größerer klinischer Studien stehen aus.

Mehr und detailiert über Immuntherapie bei Prostatakrebs und über T-Zellen bitte hier weiterlesen: =>   Immuntherapie Prostatakrebs

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Freitag, 26. April 2013

Zytiga, Abiraterone

Zytiga, Abiraterone

Abirateron ist ein sogenannter Testosteron-Hemmer (Testosteron-Inhibitor). Im Gegensatz zu den Medikamenten, die im Rahmen der Hormontherapie eingesetzt werden (LHRH-Agonisten), blockiert Abirateron nicht nur die Testosteronproduktion in den Hoden, sondern auch in den Nebenhoden und im Tumorgewebe selbst.

Der Hormonspiegel sinkt dadurch unter die Nachweisgrenze, wenn das Präparat gemeinsam mit LHRH-Agonisten verabreicht oder mit einer Hoden-Entfernung kombiniert wird.
Zytiga® wird nur gemeinsam mit einem Kortikosteroid (Prednison oder Prednisolon) eingesetzt. Der Grund: Zytiga® kann Bluthochdruck, Kalium-Mangel und Flüssigkeitsansammlungen im Körper verursachen. Das gleichzeitig verabreichte Kortikosteroid senkt das Risiko und den Schweregrad solcher Nebenwirkungen.

Packung 120 Tabletten, für eine Therapie über 3 Monate kostet zwischen 4,500 und 5.400 Euro.

Mehr über Zytiga, Abiraterone Wirkung bei Prostatakrebs, Informationen, Erfahrungsberichte
lesen Sie hier => 
Prostatakrebs Ratgeber, Abiraterone 


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Freitag, 19. April 2013

Prostatakrebs passive Hyperthermie, Selbstversuch

Prostatakrebs passive Hyperthermie, Selbstversuch

Es ist bewiesen, dass Krebszellen bei einer Erwärmung auf ca. 42 Grad Celsius im Gegensatz zu gesundem Gewebe besonders geartete Eiweißstrukturen auf ihrer Oberfläche bilden. Diese Eiweißstrukturen, auch Hitzeschockproteine genannt, werden vom Abwehrsystem als körperfremd erkannt, so dass die Krebszellen vom Abwehrsystem zerstört werden können.

Ich habe mich für ein Selbstversuch in der Badewanne entschieden.
Ich bin in die Badewanne mit 38°C eingestiegen und Wasser mit Temperatur um die 46°C aus dem Wasserhahn zufließen liest, bis ich die Wassertemperatur in der Badewanne von 42°C erreicht habe. Ich habe dann ... weiterlesen auf  =>   Prostatakrebs Ratgeber 

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Donnerstag, 21. März 2013

Zytiga, Abiraterone Wirkung, Informationen, Erfahrungsberichte

Prostatakrebs, Zytiga, Abiraterone Wirkung, Erfahrungen, Informationen



Zytiga® enthält den Wirkstoff Abirateron (als Abirateronacetat) und wird zur Behandlung von Prostatakrebs (Prostatakarzinom) eingesetzt.

Zytiga® wird – in Kombination mit Prednison oder Prednisolon – bei kastrationsresistentem Prostatakrebs  verabreicht, wenn der Tumor bereits Tochtergeschwulste (Metastasen) gebildet hat.

Abirateron ist ein sogenannter Testosteron-Hemmer (Testosteron-Inhibitor). Blockiert Abirateron nicht nur die Testosteronproduktion in den Hoden, sondern auch in den Nebenhoden und im Tumorgewebe selbst. Der Hormonspiegel sinkt dadurch unter die Nachweisgrenze, wenn das Präparat gemeinsam mit LHRH-Agonisten verabreicht oder mit einer Hoden-Entfernung kombiniert wird.

Wirkung, Erfahrungen, Informationen Erfahrungsberichte => Abiraterone, Zytiga

Sonntag, 17. März 2013

Prostatakrebs zerstört das Sexualleben

Zerstörtes Sexualleben als Nebenwirkung der Prostatakrebs Behandlung.


Eine potenzielle Nebenwirkung der Operation, Bestrahlung und Hormontherapie ist Erektile Dysfunktion. Zwei von drei Patienten mit Prostatakrebs sagen, sie sind nicht in der Lage, eine Erektion zu bekommen. Die Zahl kann aber höher sein, da nicht alle Betroffene sprechen darüber.
Prostatakrebs ist die schlimmste Erkrankung der Prostata. Nach Schätzungen des Robert Koch Institutes erkranken jedes Jahr allein in Deutschland etwa 67.600 Männer, etwa zwei Prozent davon  seien bei der Diagnose 50 Jahre alt oder jünger. Mehr als 13.000 der Männer sterben jedes Jahr an einem Prostatakarzinom.
 Fünfzehn Jahre nach der Operation oder Bestrahlung, haben fast alle älteren Männer Probleme mit Geschlechtsverkehr.

Weiterlesen =>  Zerstörtes Sexualleben

Dienstag, 22. Januar 2013

Studie Prostatakrebs Behandlungsmethoden


PREFERE Studie: Behandlung von Prostatakrebs im frühen Stadium

Prostatakrebs ist die häufigste Krebsart bei Männern in Deutschland. Nach Schätzungen des Robert KochInstitutes erkranken pro Jahr etwa 67.600 Patienten. Ein Großteil der Betroffenen hat einen lokal begrenzten Tumor. In diesem Fall kommen vier Behandlungswege infrage: das operative Entfernen der Prostata, die Bestrahlung von außen, die Behandlung des Tumors mittels dauerhaft in der Prostata platzieren Strahlenquellen, die sogenannte Brachytherapie, oder die aktive Überwachung mit regelmäßigen Kontrollen und der Einleitung weiterer Therapieschritte bei Fortschreiten der Krankheit


Es werden verschiedene  Behandlungsmethoden im frühen Stadium von Prostatakrebs an rund 7.600 Patienten miteinander verglichen. Die Teilnehmer werden über einen Zeitraum von mindestens 13 Jahren bis zum Studienende nachbeobachtet.

An der Studie werden sich bundesweit 1.000 niedergelassene Urologen und Strahlentherapeuten sowie mindestens 60 Prüfzentren beteiligen.

Das Projekt soll bis zum Jahr 2030 dauern und wird mit  25 Millionen Euro durch die  Deutsche Krebshilfe sowie die gesetzlichen und privaten Krankenversicherungen  finanziert.
Dieses  Studie wird  unabhängig von industriellen und kommerziellen Interessen durchzuführen.

Für die Behandlung des lokal begrenzten Prostatakarzinoms werden  vier Methoden untersucht:
  1. Die vollständige Entfernung der Prostata (radikale Prostatektomie)
  2. Die Strahlentherapie von außen über die Haut (perkutane Strahlentherapie)
  3. Die Bestrahlung durch dauerhaft in der Prostata platzierte, kleine Strahlenquellen (permanente Seed Implantation oder Brachytherapie)
  4. Eine aktive Überwachung (Active Surveillance) mit regelmäßigen medizinischen Kontrollen, bei der die Behandlung einsetzt, wenn die Erkrankung fortschreitet.

Montag, 14. Januar 2013

ZYTIGA® (Abiraterone) vor Chemotherapie zugelassen

ZYTIGA® (Abiraterone) wurde  in  EU  zur Behandlung von Prostatakrebs vor einer Chemotherapie zugelassen

 

Abiraterone hemmen  das Enzym Cytochrom P-450c17, einem Schlüsselenzym in der Synthese von Testosteron.

Angewendet wird  in Kombination mit Prednison oder Prednisolon: einmal täglich, oral

 

Bisher war ZYTIGA plus Prednison ausschließlich nur während oder nach einer Chemotherapie mit Docetaxel zugelassen.
Nach der Erweiterung der Zulassung können Prostatakrebs erkrankte Männer schon in einem früheren Erkrankungsstadium mit ZYTIGA® behandelt werden.