Enzalutamid Empfehlung, Prostatakrebs Behandlung
Empfehlung für Zulassung von Enzalutamid (Xtandi), MDV3100 zur Behandlung von Prostatakrebs wenn Erkrankung während oder nach Chemotherapie fortschreitet
Das Unternehmen Astellas informiert, dass der Ausschuss für Humanarzneimittel (CHMP) der Europäischen Arzneimittelagentur (EMA) hat die Zulassung von Enzalutamid (Xtandi®) zur Behandlung von Männern mit metastasiertem kastrationsresistentem Prostatakarzinom empfohlen, wenn deren Erkrankung während oder nach Docetaxel-Therapie (Chemotherapie) fortschreitet.
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Dienstag, 30. April 2013
Montag, 29. April 2013
Prostatakrebs und Immuntherapie, T-Zellen
Immuntherapie bei Prostatakrebs, T-Zellen
Wenn sich aggressive Tumoren entwickeln, dann ist mit der körpereigenen Immunantwort etwas schief gelaufen: Die Tumorzellen haben es geschafft, sich den vielfältigen Abwehrmechanismen des Immunsystems zu entziehen. Eine Strategie ist daher, das Immunsystem wieder in die Lage zu versetzen, den Krebs selbst besser zu bekämpfen. Das Immunsystem ist in der Lage Krebs zu kontrollieren oder sogar zu beseitigen. In Zukunft werde „die Immuntherapie das beste Standbein der Onkologie sein“, bis dahin blieben angesichts der Komplexität des Systems sowie der Flexibilität von Krebszellen noch zahlreiche Fragen offen.
Aktuelle Studien zeigen, dass Immuntherapie auch beim fortgeschrittenen Prostatakrebs wirksam sein kann. Die beiden bisher entwickelten Medikamente wirken unterschiedlich. In Deutschland ist die Immuntherapie beim Prostatakrebs bisher nicht zugelassen.
Sipuleucel-T funktioniert wie ein Impfstoff (Vakzine). Den Patienten wurden zunächst Leukozyten mittels Leukapherese wie bei einer Blutwäsche entnommen. Diese weißen Blutkörperchen wurden im Labor mit einem gentechnisch hergestellten Eiweiß aus saurer Prostataphosphatase und Granulozyten Makrophagen Kolonie – stimulierendem Faktor (GM-CSF) stimuliert. Der Patient erhielt dann drei Transfusionen mit diesen stimulierten Leukozyten im Abstand von 2 Wochen. Durch die Immuntherapie verlängerte sich die Überlebenszeit der Patienten um 4,1 Monate. Hauptnebenwirkungen waren Schüttelfrost und Kopfschmerzen.
PROSTVAC-VF funktioniert wird gentechnisch hergestellt. Es enthält das Prostata-spezifische Antigen PSA und drei stimulierende Moleküle. Das Medikament wird zusammen mit GM-CSF siebenmal im Abstand von 2 bzw. 4 Wochen unter die Haut gespritzt. Bisher wurde PROSTVAC-VF nur in einer kleineren Studie getestet. Ergebnisse größerer klinischer Studien stehen aus.
Mehr und detailiert über Immuntherapie bei Prostatakrebs und über T-Zellen bitte hier weiterlesen: => Immuntherapie Prostatakrebs
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Freitag, 26. April 2013
Zytiga, Abiraterone
Zytiga, Abiraterone
Abirateron ist ein sogenannter Testosteron-Hemmer (Testosteron-Inhibitor). Im Gegensatz zu den Medikamenten, die im Rahmen der Hormontherapie eingesetzt werden (LHRH-Agonisten), blockiert Abirateron nicht nur die Testosteronproduktion in den Hoden, sondern auch in den Nebenhoden und im Tumorgewebe selbst.
Der Hormonspiegel sinkt dadurch unter die Nachweisgrenze, wenn das Präparat gemeinsam mit LHRH-Agonisten verabreicht oder mit einer Hoden-Entfernung kombiniert wird.
Zytiga® wird nur gemeinsam mit einem Kortikosteroid (Prednison oder Prednisolon) eingesetzt. Der Grund: Zytiga® kann Bluthochdruck, Kalium-Mangel und Flüssigkeitsansammlungen im Körper verursachen. Das gleichzeitig verabreichte Kortikosteroid senkt das Risiko und den Schweregrad solcher Nebenwirkungen.
Packung 120 Tabletten, für eine Therapie über 3 Monate kostet zwischen 4,500 und 5.400 Euro.
Mehr über Zytiga, Abiraterone Wirkung bei Prostatakrebs, Informationen, Erfahrungsberichte
lesen Sie hier =>
Prostatakrebs Ratgeber, Abiraterone
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Abirateron ist ein sogenannter Testosteron-Hemmer (Testosteron-Inhibitor). Im Gegensatz zu den Medikamenten, die im Rahmen der Hormontherapie eingesetzt werden (LHRH-Agonisten), blockiert Abirateron nicht nur die Testosteronproduktion in den Hoden, sondern auch in den Nebenhoden und im Tumorgewebe selbst.
Der Hormonspiegel sinkt dadurch unter die Nachweisgrenze, wenn das Präparat gemeinsam mit LHRH-Agonisten verabreicht oder mit einer Hoden-Entfernung kombiniert wird.
Zytiga® wird nur gemeinsam mit einem Kortikosteroid (Prednison oder Prednisolon) eingesetzt. Der Grund: Zytiga® kann Bluthochdruck, Kalium-Mangel und Flüssigkeitsansammlungen im Körper verursachen. Das gleichzeitig verabreichte Kortikosteroid senkt das Risiko und den Schweregrad solcher Nebenwirkungen.
Packung 120 Tabletten, für eine Therapie über 3 Monate kostet zwischen 4,500 und 5.400 Euro.
Mehr über Zytiga, Abiraterone Wirkung bei Prostatakrebs, Informationen, Erfahrungsberichte
lesen Sie hier =>
Prostatakrebs Ratgeber, Abiraterone
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Freitag, 19. April 2013
Prostatakrebs passive Hyperthermie, Selbstversuch
Prostatakrebs passive Hyperthermie, Selbstversuch
Es ist bewiesen, dass Krebszellen bei einer Erwärmung auf ca. 42 Grad Celsius im Gegensatz zu gesundem Gewebe besonders geartete Eiweißstrukturen auf ihrer Oberfläche bilden. Diese Eiweißstrukturen, auch Hitzeschockproteine genannt, werden vom Abwehrsystem als körperfremd erkannt, so dass die Krebszellen vom Abwehrsystem zerstört werden können.
Ich habe mich für ein Selbstversuch in der Badewanne entschieden.
Ich bin in die Badewanne mit 38°C eingestiegen und Wasser mit Temperatur um die 46°C aus dem Wasserhahn zufließen liest, bis ich die Wassertemperatur in der Badewanne von 42°C erreicht habe. Ich habe dann ... weiterlesen auf => Prostatakrebs Ratgeber
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Es ist bewiesen, dass Krebszellen bei einer Erwärmung auf ca. 42 Grad Celsius im Gegensatz zu gesundem Gewebe besonders geartete Eiweißstrukturen auf ihrer Oberfläche bilden. Diese Eiweißstrukturen, auch Hitzeschockproteine genannt, werden vom Abwehrsystem als körperfremd erkannt, so dass die Krebszellen vom Abwehrsystem zerstört werden können.
Ich habe mich für ein Selbstversuch in der Badewanne entschieden.
Ich bin in die Badewanne mit 38°C eingestiegen und Wasser mit Temperatur um die 46°C aus dem Wasserhahn zufließen liest, bis ich die Wassertemperatur in der Badewanne von 42°C erreicht habe. Ich habe dann ... weiterlesen auf => Prostatakrebs Ratgeber
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